Rudolf Lutz (*1951) ist ein international gefragter Pianist, Organist, Cembalist, Komponist, Dirigent und Improvisator. Bis 2013 war er Organist an der evangelischen Stadtkirche St. Laurenzen in St. Gallen und bis 2008 leitete er den Bach-Chor St. Gallen. Zu seiner langjährigen Tätigkeit als Dozent ... Rudolf Lutz (*1951) ist ein international gefragter Pianist, Organist, Cembalist, Komponist, Dirigent und Improvisator. Bis 2013 war er Organist an der evangelischen Stadtkirche St. Laurenzen in St. Gallen und bis 2008 leitete er den Bach-Chor St. Gallen. Zu seiner langjährigen Tätigkeit als Dozent zählten Lehrstühle an der Schola Cantorum Basiliensis (Improvisation), an der Hochschule für Musik Basel (Generalbass) und an der Musikhochschule Zürich (Oratorienkunde). Heute widmet sich Rudolf Lutz regelmässigen und vielseitigen Konzertengagements im In- und Ausland. Die Darstellung einer Partitur in umfassender Weise ist dem Dirigenten Lutz ein grosses Anliegen. Durch seine intensive Auseinandersetzung mit der historischen Aufführungspraxis und durch seine breitgefächerte Konzerttätigkeit bringt er entscheidende künstlerische Impulse in die verschiedenen Chöre und instrumentalen Ensembles, welche er dirigiert. Dass dabei ungebremste Musizierfreude und sinnlicher Ausdruck ebenso zum Tragen kommen, ist für ihn zentral. Als Komponist ist Rudolf Lutz für Werke wie beispielsweise seine Sinfonia für die Kantate BWV 158 von Bach oder sein vielbeachtetes Weihnachtsoratorium in englischer Art («An English Christmas») bekannt. Im 2017 wurde seine Kantate zur Ehre Luthers mit Libretto von Karl Graf – ein Auftragswerk von Deutschlandfunk Kultur – auf der Wartburg uraufgeführt. 2018 wurde die Landsgemeindekantate, auch mit Text von Karl Graf, in Trogen uraufgeführt. Die interdisziplinäre Erfahrung von Rudolf Lutz macht ihn zum prädestinierten musikalischen Leiter der Gesamtaufführung von Bachs Vokalwerk, des gigantischen Projekts der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen – eine Aufgabe, die er seit 2006 erfüllt. Im selben Jahr erhielt Rudolf Lutz den Kulturpreis des Kantons St. Gallen. Für sein Lebenswerk wurde Rudolf Lutz mit dem STAB-Preis der Stiftung für Abendländische Ethik und Kultur (2015) und dem Schweizer Musikpreis (2019) geehrt. Von 2016 bis 2025 war Rudolf Lutz Mitglied des Direktoriums der Neuen Bachgesellschaft e. V. Leipzig. Im April 2021 wurde Rudolf Lutz die Doktorwürde der Theologischen Fakultät der Universität Zürich verliehen. Im Februar 2024 fand die Uraufführung seiner Markus-Passion statt. Diese Komposition entstand als eine Art «Feldforschungs-Dissertation» zum Ehrendoktortitel.
Nachdem uns am Mittwochslunch vom 18. März 2026 der Dirigent und Rotarier Rudolf Lutz besucht haben wird, sind wir am Freitagabend, 20. März 2026 in Trogen zu Gast. Dort erleben wir gemeinsam einen Konzertabend der J.S. Bach-Stiftung, dem Projekt, das vor 20 Jahren von Rotarier Konrad Hummler gegrü ... Nachdem uns am Mittwochslunch vom 18. März 2026 der Dirigent und Rotarier Rudolf Lutz besucht haben wird, sind wir am Freitagabend, 20. März 2026 in Trogen zu Gast. Dort erleben wir gemeinsam einen Konzertabend der J.S. Bach-Stiftung, dem Projekt, das vor 20 Jahren von Rotarier Konrad Hummler gegründet worden ist und seither u.a. monatlich eine Kantate von J.S. Bach in Trogen aufführt. Mittlerweile sind Chor und Orchester weltberühmt. Die J.S. Bach-Stiftung hat für uns ein besonderes Programm zusammengestellt. Es lohnt sich, von Anfang an dabei zu sein, grundsätzlich könnt ihr aber natürlich auch später dazustossen. Treffpunkt kurz vor 16.00 Uhr auf dem Landsgemeindeplatz 16.00 - 17.00 Uhr: Vorstellung der Calov-Bibel mit Konrad Hummler17.30 - 18.10 Uhr: Werkeinführung durch Rudolf Lutz und Niklaus Peter inkl. kleinem Imbiss, Kosten CHF 40.-19.00 - 20.15 Uhr: Konzert BWV 183 «Sie werden euch in den Bann tun» und Reflexion (tba), Kosten CHF 50.- (Kat. B)20.30 Uhr: Nachtessen in der Krone Trogen (Hauptgang, Dessert, Getränke), organisiert von der J. S. Bach-Stiftung für Ensemble und Gäste, Kosten: CHF 45.- Bei der Anmeldung habt ihr die Möglichkeit, auszuwählen, an welchen Programmpunkten ihr dabei sein möchtet. Wir haben aktuell ein Kontingent reserviert und danken und um eine rasche, verbindliche Anmeldung. Die Kantate BWV 183 «Sie werden euch in den Bann tun» wird ein echtes Highlight sein, ebenso sind die Solisti:innen sehr hochkarätig: Marie Luise Werneburg (Sopran), Jan Börner (Altus), Georg Poplutz (Tenor), Peter Kooij (Bass). Verschiedene Informationen zur Kantate findet ihr hier: https://www.bachipedia.org/werke/bwv-183-sie-werden-euch-in-den-bann-tun/
Betty Business ist die Drag-Persona von Andreas Oberholzer, HSG-Absolvent und Unternehmensberater. Mit Betty Business bringt er Pink und Glitzer in die Geschäftswelt – und verfolgt die Mission, Arbeitskontexte mutiger, kreativer und menschlicher zu gestalten. In dieser Rolle hält er inspirierende V ... Betty Business ist die Drag-Persona von Andreas Oberholzer, HSG-Absolvent und Unternehmensberater. Mit Betty Business bringt er Pink und Glitzer in die Geschäftswelt – und verfolgt die Mission, Arbeitskontexte mutiger, kreativer und menschlicher zu gestalten. In dieser Rolle hält er inspirierende Vorträge und leitet transformative Workshops für Weiterbildungen, Talentförderungsprogramme und Team-Events. Die Arbeit von Betty Business wurde bereits im Tages-Anzeiger, in der Coopzeitung sowie im internationalen Attitude Magazine vorgestellt.
Vom Ziegenhirten und Hauswart zum HSG-Absolventen: Eine Erfolgsgeschichte der Schweizer Integration Ein Weg, der Mut, Fleiss und Glauben an die Kraft der Bildung verlangt Vor 20 Jahren kam er aus den Bergen des Südjemens in die Schweiz – ohne Wort Schweizerdeutsch, Deutsch oder Französisch, ohne Ne ... Vom Ziegenhirten und Hauswart zum HSG-Absolventen: Eine Erfolgsgeschichte der Schweizer Integration Ein Weg, der Mut, Fleiss und Glauben an die Kraft der Bildung verlangt Vor 20 Jahren kam er aus den Bergen des Südjemens in die Schweiz – ohne Wort Schweizerdeutsch, Deutsch oder Französisch, ohne Netzwerk, ohne Sicherheit. Heute ist er Absolvent der renommierten Universität St.Gallen (HSG) mit einem Bachelor in Betriebswirtschaftslehre. Seine Geschichte ist kein Märchen – sie ist Realität. Und sie zeigt, was möglich ist, wenn eine Gesellschaft Integration nicht nur fordert, sondern aktiv fördert. Von den jemenitischen Bergen in die Vorlesungssäle der HSG Zwischen seinem 6. und 13. Lebensjahr war er Ziegenhirte – verantwortlich für über 200 Tiere. Morgens sass er in einem überfüllten Klassenzimmer und lernte Arabisch schreiben und lesen. Nachmittags erledigte er seine Hausaufgaben im Freien, begleitet vom Gesang der Vögel. «Diese Jahre lehrten mich früh Verantwortung, Respekt vor harter Arbeit und den Wert von Bildung – Werte, die mich bis heute prägen.“ Neuanfang in der Schweiz: Chancen statt Hindernisse Der Anfang in der Schweiz war schwer. Doch er fand hier etwas, das in vielen Ländern unvorstellbar ist: Strukturen, die Integration nicht nur fordert, sondern fördert. Er absolvierte eine Lehre als Fachmann Betriebsunterhalt – 13 Jahre lang reinigte er Schulen, wartete technische Anlagen, pflegte Räume. „Diese Arbeit finanzierte meinen Lebensunterhalt – und gab mir die Kraft, die Erwachsenenmatur an der KME nachzuholen.“ Ein Weg, der lehrt: Bildung ist kein Privileg – sondern ein Recht, das man sich erkämpfen kann. Vor vier Jahren zog es ihn an die Universität St. Gallen. Mit zwei Teilzeitjobs über die Runden kommend, tauchte er ein in ein Studium, das seine Perspektive auf die Welt veränderte – von Strategischem Management bis hin zu Soziologie und Geschichte. „Die Schweiz – mit ihrer offenen Bildungslandschaft, ihrem Respekt vor individuellem Einsatz und ihrer Bereitschaft, Menschen aus allen Hintergründen zu fördern – hat mir die Tür geöffnet. Nicht aus Mitleid, sondern aus Überzeugung: dass jeder, der bereit ist, zu lernen und zu arbeiten, eine Chance verdient.“ Dankbarkeit und eine klare Botschaft „Ich bin zutiefst dankbar für diese Schweiz – für ihre Strukturen, ihre Offenheit, ihre Toleranz. Sie hat mir nicht nur eine Heimat gegeben, sondern auch die Möglichkeit, mich zu entfalten.“ Seine Geschichte ist kein Einzelfall. Sie ist ein Beweis dafür, dass Diversität nicht nur bereichert, sondern auch stärkt. Dass Integration gelingt, wenn man Menschen Raum gibt, ihre Potenziale zu entfalten – unabhängig von Herkunft, Sprache oder sozialem Hintergrund.
Liebe Mitglieder der rotarischen Familie Seit der Katastrophe von Crans-Montana sin...
04.03.2026
Chères amies, chers amis, Nous avons le plaisir de vous inviter à notre séjour golfi...
30.04.2026
Das RYLA (Rotary Youth Leadership Academy) ist ein Seminar voller Inspiration und Im...
Der Rotary-Club Fürstenland hat derzeit 59 Mitglieder. Unser Club ist benannt nach der geografischen Region "Fürstenland". Unsere Mitglieder sind wohnhaft und/oder berufstätig in der Ostschweiz, hauptsächlich in der Region St. Gallen/Gossau/ Uzwil/Wil SG.
Liebe Mitglieder der rotarischen Familie, liebe rotarische Freunde Nach dem verheerenden Brand in Crans-Montana stehen...